Darauf sollten Sie bei einem Hundezaun für den Garten achten

Darauf sollten Sie bei einem Hundezaun für den Garten achten

Darauf sollten Sie bei einem Hundezaun für den Garten achten

Diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, einen Hund in der Familie aufzunehmen, sollten sich ebenfalls mit dem Thema eines Hundezauns beschäftigen.

Dieser schützt den Vierbeiner nicht nur vor unachtsamen Autofahrern und wilden Tieren, sondern gewährleistet ebenfalls, dass der Hund nicht plötzlich aus dem Blickfeld seines Besitzers im Garten verschwindet. Im Übrigen kann mithilfe eines Hundezauns auch gleich Unstimmigkeiten in der Nachbarschaft vorgebeugt werden – den Teich auf dem Nachbargrundstück oder den Hühnerstall kann der Hund so schließlich nicht erreichen.

Die verschiedenen Varianten von Hundezäunen

Im Bereich der Hundezäune lassen sich unterschiedliche Varianten finden. Diese weisen etwa hinsichtlich ihres Materials, ihrer Form und ihrer Größe Unterschiede auf. Einer besonders großen Beliebtheit erfreuen sich die Zäune für den Hund jedoch aus PVC, Holz oder Draht.

Meist zeigt sich die Größe von Drahtzäunen kleiner als die der Hundezäunen aus PVC oder Holz – für kleinere Vierbeiner sind diese in der Regel jedoch vollkommen ausreichend. Für sämtliche Hunderassen ist daneben ein Doppelstabmattenzaun zu empfehlen, da dieser sowohl durch seine Langlebigkeit als auch durch seine Widerstandsfähigkeit überzeugt. Vor allem, wenn ein größerer Hund im Haushalt lebt, sollte sich für einen Doppelstabmattenzaun 8/6/8 entschieden werden. Auch bei dem entsprechenden Tor ist selbstverständlich auf eine möglichst hohe Robustheit zu achten.

Die Höhe des Hundezaunes

Aus Gründen der Sicherheit sollte ein Hundezaun mindestens eine Höhe von 1,20 Metern aufweisen. Durch diese Höhe wird verhindert, dass der Hund über den Zaun springt und unbeaufsichtigt durch die Nachbarschaft streunt. Eine hohe Einzäunung sorgt daneben auch dafür, dass andere Tiere oder Kleinkinder nicht in den Garten nicht ohne Weiteres gelangen können.

Zu berücksichtigen sind bei der Auswahl der Höhe des Hundezauns jedoch stets die regionalen Vorgaben. In vielen Kommunen und Bundesländern dürfen die Zäune so etwa eine Höhe von 1,80 Metern nicht übersteigen. In einigen Fällen gestaltet sich die maximale Höhe sogar noch geringer. Im Vorfeld sind demnach unbedingt entsprechende Informationen zur zulässigen Zaunhöhe im Garten einzuholen.

Dies ist bei der Auswahl des Hundezauns zu beachten

Im Handel steht eine nahezu unüberschaubare Auswahl an verschiedenen Hundezäunen zur Verfügung.

Zu achten ist jedoch vor allem auf die jeweilige Materialqualität. Das Material des Zauns sollte sich so als überaus widerstandsfähig und idealerweise als massiv zeigen. Eine gute Wahl stellen so etwa Edelstahl oder galvanisierter Stahl dar. Die Materialqualität wird daneben auch durch eine Pulverbeschichtung erhöht. Nicht zu vernachlässigen ist außerdem, dass sich Stahl und ähnliche Materialien auch durch angenehme Reinigungs- und Pflegeeigenschaften auszeichnen – Lack sollte der Zaun jedoch nicht aufweisen, denn dieser zeigt sich wiederum als recht schwer abzuwaschen.

Oft begehen die Hundehalter den Fehler, dass sie eine Sicherung des Zauns ausschließlich an seiner oberen Seite vornehmen. Kluge Hunde werden dann jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit den Versuch unternehmen, ein Loch unterhalb des Zaunes zu graben, um durch dieses zu entwischen. Um dies zu verhindern, ist eine Absicherung demnach auch an der unteren Zaunkante zu empfehlen. Geeignet sind dafür etwa Metallstangen, welche an der unteren Zaunseite angebracht werden.

Grundsätzlich zeigt sich ein Hundezaun jedoch für jeden Hundebesitzer als überaus sinnvolle und häufig sogar absolut nötige Anschaffung. Wurde sichergestellt, dass der potentielle neue Hundezaun die passende Qualität aufweist, kann sich außerdem seiner Optik gewidmet werden – schließlich sollte der Hundezaun zwar in erster Linie durch seine Funktion überzeugen, sein Design muss deshalb allerdings nicht vollständig vernachlässigt werden.

Image by Uschi Dugulin from Pixabay
Über Maike 216 Artikel
Maike ist eine leidenschaftliche Tierliebhaberin. Mit einem Hintergrund in Veterinärmedizin und Tierverhalten verbindet sie Fachwissen mit Empathie, um Tierbesitzern zu helfen, ihre geliebten Gefährten bestmöglich zu versorgen. Ihre Liebe zu Tieren spiegelt sich in ihren einfühlsamen und fundierten Artikeln wider, die klare Informationen und praktische Ratschläge bieten. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Engagement ist sie eine wertvolle Bereicherung für das Team von Haustiere-heute.de und eine verlässliche Quelle für alle, die das Beste für ihre pelzigen Freunde wollen.