Nager als Haustiere

Nager

Nager als Haustiere

Kauf eines Nagers

Nager sind kleine bis mittelgroße Säugetiere, die sich auf allen Vieren fortbewegen, Fell und Schwanz haben und kräftige Schneidezähne an Ober- und Unterkiefer. Nager sind, außer den Eichhörnchen und Meerschweinchen, meist nachtaktiv, aber trotz allem die auserkorenen Lieblinge vieler Menschen.

Nager können von jedem gehalten werden, der den Platz, die Liebe und Verantwortung für diese possierlichen Tiere aufbringt.

 

Artenvielfalt

NagerEs gibt viele verschiedene Arten von Nagern. Da sind zum einen die Mäuse mit ihren vielfältigen Unterarten, wie zum Beispiel der Rennmaus, Farbmaus, afrikanischen Knirpsmaus, Stachelmaus usw., die Eichhörnchen und die Meerschweinchen.

Bei ihnen wird zwischen Nackt-, Kurzhaar- und Langhaarmeerschweinchen unterschieden.

Auch bei den Kaninchen, die offiziell nicht zu den Nagern gehören,  sollte überlegt werden, ob es ein Widder, eine Langhaar- oder Kurzhaar-, ein Zwerg- oder eine große Rasse werden soll. Zu nennen sind noch die Streifenhörnchen, die Wühlmäuse und die Ratten mit ihren Unterarten.

Und nicht zu vergessen die Lang- und Kurzschwanzchinchilla mit ihrem wunderschönen Fell.

 

 

Überlegung vor dem Kauf eines Nagers

Es ist immens wichtig, sich vor dem Kauf genauestens zu überlegen, was es für ein Tier werden und aus welchen Gründen es gekauft werden soll, denn nur dann geht es dem Tier wirklich gut und der Halter hat Freude daran. Es sollte sich gefragt werden, ob der Platz und die Zeit für ein Tier vorhanden ist.

Ob die Möglichkeit besteht, das Tier auch artgerecht zu halten und das Geld für Pflege, Unterbringung und Tierarzt vorhanden ist. Dann wäre nur noch zu entscheiden, wo der kleine Mitbewohner gekauft werden soll.

Sie können im Zoohandlung oder Baumarkt gekauft werden, aber hier sollte die Käfighaltung geprüft werden.

Bei schlechter Haltung, bitte Finger weg. Züchter und Hobbyzüchter kennen sich gut mit ihren Tieren aus und die Geschlechtererkennung ist meistens genauer. Und zu guter Letzt können sie noch vom Privathalter und über Anzeige übernommen werden. Hier ist letztendlich die Entscheidung vor Ort zu treffen, wie und wo die Tiere gehalten werden.

 

Was wird benötigt

Je nach Größe des Nagers muss der Käfig in der entsprechenden Größe ausgesucht und dabei die Mindestgröße des zukünftigen Lagers beachtet werden, da die artgerechte Haltung ein wichtiges Kriterium ist. Auf den Boden des Käfigs kommt die Einstreu. Hierbei muß jeder Halter für sein Tier und sich selbst überlegen, welche Art der Streu es sein soll.

Es gibt zum Beispiel Pelletts für die Kloecke, weil sie sehr gut saugen, es gibt Hobelspäne, Baumwolleinstreu und Stroh, zwischen denen gewählt werden kann. Es werden stabilen Schüsseln oder Nippelflaschen zum Trinken gebraucht. Dabei sollte beachtet werden, dass die Gefäße täglich heiß ausgespült und damit desinfiziert werden um Bakterien zu vermeiden.

Für das Futter wird ein Napf benötigt. Eine interessante Möglichkeit, die Tiere zu beschäftigen, ist das Futter zu verstecken, damit sie suchen müssen. Es müssen Schlaf- und Spielmöglichkeiten durch mehrere Häusern gegeben sein, damit die Tiere sich auch ungestört zurückziehen können, um die notwendige Ruhe zu finden.

 

Kosten eines Nagers

Hier sind zum einen die Anschaffungskosten für das Tier, den Käfig, das Zubehör und die Transportbox zu rechnen. Beachtet werden sollten dann vor allem die laufenden Kosten für Futter, Einstreu und die Tierarztkosten.

 

Fazit

Wer all das vor dem Kauf beachtet, und sich die Frage ob er bereit für ein Tier ist, mit ja beantwortet, der kann mit gutem Gewissen einen Nager erwerben.

 

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