Hundefutter Ratgeber – 7 Fragen und unsere 7 Antworten

Hundefutter Ratgeber - 7 Fragen und unsere 7 Antworten

Hundefutter Ratgeber – 7 Fragen und unsere 7 Antworten

Supermarkt und Co. bieten eine schier unendliche Menge an unterschiedlichen Futtersorten für Hunde – die Auswahl wird dadurch nicht gerade leicht. Wie Du Deinen Vierbeiner am besten ernährst und welches Futter optimal für ihn ist, erfährst Du im folgenden Beitrag.

“Der Hund ist des Menschen bester Freund”. So besagt ein alter Spruch, der nie seine Gültigkeit verlieren wird. Um dem treuen Freund auch etwas zurückzugeben, ihn gesund und munter zu erhalten und ihn auch gerne einmal zu verwöhnen, sollte auf die richtige Ernährung geachtet werden.

Mit welchem Futter Dein Vierbeiner optimal versorgt ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie Größe, Gewicht, Alter und dem gesundheitlichen Aspekt des Hundes ab.

Hundefutter kann grob in zwei Kategorien eingeteilt werden: Nass- und Trockenfutter. In diesen zwei Kategorien wird zwischen Welpen- und Junghundefutter, Futter für erwachsene Tiere, aktive Hunde, Senioren und Diätfutter unterschieden.

Trockenfutter

Trockenfutter verfügt nur über einen Wassergehalt von circa 14 %, weshalb bei jeder Fütterung mit Trockenfutter ausreichend sauberes Wasser für den Hund bereitstehen muss. Aufgrund des geringen Wassergehaltes müssen nur kleine Mengen verfüttert werden.

Trockenfutter hat einige große Vorteile. Es ist in der Regel günstig in der Anschaffung, es ist lange haltbar, hält die Zähne sauber, ist sauber und einfach zu füttern und bei Urlaubsreisen optimal. Nebenbei kann man es in vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen als auch als Welpenfutter, Adult oder Senior in vielen Onlineshops erhalten, wie zum Beispiel bei Schecker.de .  Dieses Futter hat aber auch einen kleinen Nachteil: Da es aus trockenen Kroketten besteht, ist die Akzeptanz des Trockenfutters bei einigen Hunden nicht besonders hoch.

Nassfutter

Nassfutter dagegen bleibt, wie es ist – nämlich feucht und oft in appetitlichen Brocken mit viel Fleisch, einem hohen Proteinanteil und Obst und Gemüse. Die Akzeptanz für Nassfutter ist bei den meisten Hunden sehr hoch. Nachteilig bei Nassfutter sind nur die etwas höheren Kosten.

Rohfütterung

Die Rohfütterung oder das sogenannte “Barfen” ist die reinste Form der Hundeernährung, da hier nur frische Zutaten verwendet und ausgewogen gefüttert wird. Bei der Rohfütterung ist jedoch Vorsicht geboten, denn Anfängern unterlaufen schnell Zubereitungsfehler, die beim Hund zu Mangelerscheinungen und dadurch bedingt Krankheiten führen können. Wenn Du Deinen Hund roh füttern möchtest, lass Dich von einem Ernährungsberater für Hunde richtig in die Welt des “Barfens” einführen.

Was empfehlen Tierärzte für Hundefutter?

Viele Tierärzte empfehlen ein von Tierärzten speziell für Hunde entwickeltes Futter. Dieses Futter, unter dem Namen Futalis bekannt, kann auf jeden Hund und seine speziellen Bedürfnisse, wie beispielsweise Diätfutter, individuell angepasst werden. Futalis gibt es als Trockenfutter, als auch als Nassfutter. Bezogen werden kann dieses Futter über den Tierarzt als auch über die Futalis-Webseite.

Welches Futter ist für Hunde am gesündesten?

Hochwertiges Hundefutter ist ein “Muss” in der Hundeernährung. Der Wolf, der Urahn unserer Haushunde, ist kein reiner Fleischfresser, sondern ernährt sich ebenfalls von Gräsern und Wurzeln, Kräutern, Beeren, Obst und Gemüse und sogar Insekten.

Viele diese Inhaltsstoffe sollten daher auch im Hundefutter enthalten sein. Ein Blick auf die Zutatenliste lässt schnell erkennen, dass viele der angebotenen Futtermittel überwiegend aus Getreide und Fleischmehl bestehen. Achte beim Kauf daher darauf, dass das Hundefutter im Hauptbestandteil aus Fleisch und nicht aus Schlachtabfällen, Fleischnebenprodukten oder Tiermehl besteht, kaum oder nur ein geringer Anteil an Getreide enthalten ist, kein Zucker und keine Zusatzstoffe enthalten sind.

Was füttert Martin Rütter seinem Hund?

Martin Rütter füttert seinem Hund Futter, welches den oben genannten Kriterien entspricht, also Futter mit mindestens 60 % bis 70 % Fleisch, ergänzt mit Obst und Gemüse und Kräutern. Er empfiehlt folgende Marken:

Bei Trockenfutter

– Orijen

– Terra Canis

– Wolfsblut

Bei Nassfutter

– Xantara Hundefutter

– BRIMO Hundefutter

– Loisachtaler Hundenaturkost

Wie gesund ist Dosenfutter für Hunde?

Hochwertiges Dosenfutter ist ideal für Hunde. In der Regel nehmen Hunde und hier speziell kleinere Rassen Dosenfutter besser an, als Trockenfutter, da der Geschmack viel intensiver ist. Dosenfutter verfügt über einen hohen Wasseranteil, was wiederum ideal für Hunde ist, die tagsüber sehr wenig trinken. Hochwertiges Dosenfutter verfügt auch über einen höheren Fleisch- und Proteinanteil, als die meisten Trockenfuttersorten. Achte auch hier bitte vor dem Kauf auf die Zutatenliste.

Kann ein Hund nur Nassfutter fressen?

Natürlich. Ist es ein hochwertiges Nassfutter und Dein Hund mag es lieber als Trockenfutter, spricht nichts gegen eine reine Nassfütterung. Im Prinzip sind beide Arten – Trockenfutter und Nassfutter – gleich. Hier kommt es rein auf die Vorlieben des Hundes und den Geldbeutel des Hundehalters an, denn Dosenfutter ist in der Regel erheblich teurer, als Trockenfutter.

Warum soll man Trockenfutter und Nassfutter nicht mischen?

Der Grund, warum man Trockenfutter nicht im gleichen Napf mit Nassfutter mischen sollte, liegt an den unterschiedlichen Verdauungszeiten von Nass- und Trockenfutter. Wird beides zusammen verfüttert, können Gärungen entstehen, die den Magen des Hundes angreifen und sogar schädigen können. Du kannst beides an einem Tag füttern, aber nur zeitlich versetzt, zum Beispiel Trockenfutter morgens und Nassfutter abends.

Wie viel Gramm Futter braucht ein Hund am Tag?

Eine kleine Faustregel besagt, dass der Hund circa 2,5 % seines Körpergewichtes in Gramm benötigt. Ist es ein aktiver Hund, kannst Du auf 5 % erhöhen, bei einem alten Hund dagegen auf 2 % reduzieren.

Anhand der Futtertabellen auf Trockenfutter und Dosenfutter kannst Du die Menge aber schon sehr gut abschätzen.