Hundebett oder Hundekorb – was für ein Schlafplatz für den Hund soll es sein?

Hundebett oder Hundekorb - was für ein Schlafplatz für den Hund soll es sein?

Hundebett oder Hundekorb – was für ein Schlafplatz für den Hund soll es sein?

Hunde sind bei der Wahl ihres Schlafplatzes ähnlich wählerisch wie der Mensch. Er muss bequem sein und die Tiere müssen sich darin wohlfühlen. Nicht immer treffen hier die Geschmäcker des Besitzers auch die der Hunde, weshalb es bei der Auswahl eines Liegeplatzes einige Punkte zu beachten gibt, um den geeigneten Schlafplatz zu finden.

Unterschiede zwischen Hundebett und Hundekorb

Ein Hundebett ist eine weiche Stoffunterlage, die dick gepolstert ist. Die Betten gibt es auch in sehr großen Größen für große Hunde oder zwei kleinere Hunde teilen sich den Liegeplatz, wenn sie eine sehr enge Bindung zueinander haben. Das Hundebett besteht in der Regel aus einem Unterbett sowie einem Überzug, der waschbar ist.

Beim Hundekorb hingegen handelt es sich um ein festes Grundgestell, in dem sich eine gepolsterte Unterlage befindet. Der Hundekorb ist stabil und es gibt ihn in variablen Größen, jedoch meist nicht in sehr großen Größen.

Vor- und Nachteile von einem Hundebett

Der Vorteil von Hundebetten ist, dass es sie in sehr großen Größen gibt. Dadurch finden auch größere Hunde eine bequeme Schlafunterlage. Zudem gibt es an den Betten keine harten Stellen, was unangenehm für den Hund sein könnte. Zudem gibt es die Betten bereits ab kleinem Geld in einer guten Qualität.

Ein Nachteil bei den Hundebetten ist, dass sie oft schwer zu reinigen sind. Obwohl sich der Bezug abnehmen und waschen lässt, kann es sein, dass tiefere Verschmutzungen in den Polstern mühsam mit Reinigern entfernt werden müssen. Zudem wünschen sich manche Hunde eine Erhöhung um sich herum, die ihnen das Gefühl von Geborgenheit vermittelt. Dies können Hundebetten oft nicht bieten.

Vor- und Nachteile von einem Hundekorb

Ein Vorteil des Hundekorbs ist seine stabile Struktur. Für eine weiche und bequeme Liegefläche gibt es eigene Kissen. Je nach Qualität lassen sich die Kissen getrennt vom Bezug reinigen oder können als Ganzes gewaschen werden.

Ein Nachteil vom Hundekorb ist, dass er meist deutlich teurer ist, als das Hundebett. Zudem müssen einzelne Elemente getrennt voneinander gekauft werden. Das verursacht zwar höhere Kosten hat aber den kleinen Vorteil, dass die Liegefläche etwa bei einer besonders starken Verschmutzung, entsorgt und durch ein neues Kissen ersetzt werden kann.

Hundekörbe gibt es meist nur in kleiner Größe, weshalb sie nicht für Hunde in jeder Größe geeignet sind. Der harte geflochtene Rand ist für größere Hunde ebenfalls unangenehm, wenn etwa die Pfoten darüber hängen.

Welcher Schlafplatz für welchen Hund?

Grundsätzlich ist bei großen Hunden ein Hundebett empfehlenswerter. Wichtig hier ist, auf den Untergrund zu achten, denn obwohl die Betten gut gepolstert sind, isolieren sie die Wärme nicht immer gut. Liegt das Bett auf einem kalten Boden, kann dies durchaus unangenehm für den Hund sein.

Für kleinere Hunde sind Hundekörbe ideal. Sie bieten eine gute Stabilität und der Flechtkorb bietet eine gute Isolierung zwischen dem Boden und dem Polster.

Kommt ein Hund neu in die Familie oder handelt es sich sogar um einen Welpen, sollten Sie als ersten Schlafplatz ebenfalls einen Hundekorb wählen. Er befriedigt das Schutzbedürfnis der Tiere, wenn sie in eine fremde Umgebung kommen. Hat sich das Tier eingewöhnt, kann es auch einen anderen Liegeplatz bekommen. Bei Tieren, die ausgewachsen sehr groß ist, ist ein Wechsel zu einem Hundebett meist unumgänglich.

Tipps für den Kauf

Achten Sie beim Kauf von einem Hundebett oder einem Hundekorb darauf, dass es sich dabei um ein robustes Material handelt. Ein neues Bett wird von den Tieren nicht selten auf Herz und Nieren getestet und es sollte zumindest nicht gleich beim ersten Mal gleich zerlegt werden. Der Stoff sollte robust und die Nähte gut verarbeitet sein. Dadurch hält die Liegefläche auch problemlos mehrere Jahre.

Diese Artikel könnten dich auch interessieren: